Pärnu
Pärnu ist eine Hafenstadt in Estland mit ungefähr 45.000 Einwohnern (6. größte Stadt Estlands). Es handelt sich dabei um eine ehemalige Hansestadt.
Die Lage, das Klima und der Strand machten Pärnu spätestens seit Eröffnung der ersten Badeanstalt im Jahr 1838 zu einem beliebten Kur- und Badeort. Auch heute wird die Stadt als estnische Sommerhauptstadt bezeichnet. Der Bürgermeister von Tallin übergibt zu Beginn der Sommersaison symbolisch die Hauptstadtrechte an den Bürgermeister von Pärnu.
Strände sind kilometerlang und erreichen teilweise auch eine breite von 100 Metern. Weiters wird das Wasser in der nach Süden offenen, flachen Bucht im Sommer angenehm warm
Die Altstadt ist relativ klein und liegt auf einer Landzunge zwischen Meer und Fluss. Im Zentrum sind weiters teilweise alte Holzvillen zu bestaunen, die Randbezirke sind jedoch uninteressant. Die meisten Touristen sind Esten, Finnen, Deutsche und – wie auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg – Schweden.
Sehenswert sind in der Altstadt die Elisabethkirche, die Katharinenkirche, der Rote Turm, die Villa Ammende und das Tallinner (Revaler) Tor.